WARUM EINE AUSSERKLINISCHE GEBURT?
Die Entscheidung, wo du dein Kind gebären willst, ist eine ganz persönliche. Immer mehr Eltern entscheiden sich bewusst für den geschützten Rahmen einer außerklinischen Geburt – im Geburtshaus oder zu Hause. Bei uns im Geburtshaus Ulm stehen Geborgenheit, Selbstbestimmung und eine Eins-zu-eins-Betreuung, die wissenschaftlich erwiesene Vorteile für dich und dein Baby bringt, im Zentrum.
Deine Vorteile auf einem Blick:
Vertraute Eins-zu-eins-Betreuung: Bei uns wirst du von Hebammen begleitet, die du bereits während deiner Schwangerschaft kennenlernst und unter Geburt nur für dich da sind. Eine Hebamme für eine Gebärende. Studien zeigen hier deutlich: Das macht eine Geburt sicher! Vertraute Umgebung, vertraute Personen, keine Hektik – sondern Bezugspersonen an deiner Seite, die dich und deine Wünsche schon aus der Schwangerschaft kennen.
Selbstbestimmung in deinem Rhythmus: Du bestimmst das Tempo, deine Gebärposition und wer bei dir ist. So kannst du dich ganz auf deine Intuition und deinen Körper verlassen.
Sicherheit durch sanfte Geburtshilfe: Studien zeigen, dass in einer ruhigen, angstfreien Umgebung die natürlichen Geburtshormone optimal fließen. Dadurch sind medizinische Eingriffe (wie künstliches Wehenmittel, Dammschnitt, Kaiserschnitt) bei einer außerklinischen Geburt nachweislich deutlich seltener nötig – bei gleicher Sicherheit für dich und dein Kind.
Ein ruhiger Start als Familie: Nach der Geburt habt ihr alle Zeit der Welt. Das erste Kuscheln (Bonding) und der Stillstart geschehen in aller Ruhe und Gemütlichkeit in ruhiger Atmosphäre, bevor ihr nach ein paar Stunden als frischgebackene Familie entspannt nach Hause fahrt.
Sicherheit steht an erster Stelle: Die außerklinische Geburtshilfe ist für gesunde Schwangere eine sichere und anerkannte Alternative zur Klinik. Sollte sich unter der Geburt abzeichnen, dass medizinische Unterstützung nötig wird, arbeiten wir eng mit der Frauenklinik des Universitätsklinikums und der Donauklinik zusammen.
Noch tiefer einsteigen? Hier findest du weitere Informationen und fundierte Quellen.
1. Zur Sicherheit & niedrigen Interventionsrate
Die QUAG e.V. (Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe) erfasst in Deutschland seit Jahrzehnten jeden einzelnen Fall im Geburtshaus und bei Hausgeburten. Das Ergebnis: Die Daten zeigen Jahr für Jahr eine extrem hohe Sicherheit für Mutter und Kind sowie eine Kaiserschnittrate von meist unter 10 % (im Vergleich zu über 30 % im bundesweiten Klinikdurchschnitt).
QUAG e.V. – Qualitätsberichte zur außerklinischen Geburtshilfe in Deutschland (www.quag.de).
2. Zum Vorteil der Eins-zu-eins-Betreuung
Der renommierte Cochrane-Review (eine der weltweit verlässlichsten Quellen für medizinische Evidenz) hat untersucht, wie sich die kontinuierliche Begleitung durch eine feste Hebamme auswirkt. Das Ergebnis: Frauen mit kontinuierlicher Hebammenbetreuung erleben seltener Regionalanästhesien (PDA), benötigen seltener Saugglocken/Zangen, haben eine höhere Chance auf eine spontane Geburt und sind hinterher deutlich zufriedener mit dem Geburtserlebnis.
Sandall, J. et al. (Cochrane Database of Systematic Reviews): „Midwife-led continuity of care models versus other models of care for childbearing women“.
3. Zum hormonellen Ablauf (Atmosphäre & Stress)
Die Forschung zur Neuroendokrinologie der Geburt (unter anderem stark geprägt durch die weltbekannte Expertin Dr. Sarah Buckley) belegt den Einfluss der Umgebung auf die Geburt. Das Ergebnis: Angst, grelles Licht und ständige Beobachtung schütten Stresshormone (Katecholamine) aus, welche das körpereigene Wehenhormon Oxytocin hemmen. Eine wohnliche, geschützte Umgebung schützt diesen natürlichen Hormonfluss.
Buckley, S. J.: „Hormonal Physiology of Childbearing“, Childbirth Connection Programs.

